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Gran Paradiso 2014

Alleine der Name des Nationalparks deutet darauf hin, dass man hier ein bedeutendes Naturschutzgebiet betritt. Es war schon länger klar, dass man diesen Park unbedingt einmal besichtigen muss. Im Spätfrühjahr machten wir uns also mit dem betagten VW Bus auf, um den Park genauer unter die Lupe zu nehmen. Der Park ist überregional unter Wanderern und Naturliebhabern bekannt. Kein Wunder, denn man fühlt sich zum Teil praktisch wie in einem Zoo nur das die Zäune fehlen. Der Grund dafür sind die zahlreichen Murmeltiere, Gämse und vor allem die Steinböcke, die im Park sehr zutraulich sind. Es ist also absolut kein Problem sich den Tieren ungestört zu nähern, da sie zum Teil nur wenige Meter neben den Wanderwegen anzutreffen sind. Die Jagd ist im Park im Jahre 1922 abgeschafft worden. Da im Park keine wirtschaftlichen Interessen durchgesetzt werden müssen gibt es damit auch keine Probleme. Die Kreisläufe der Selbstregulierung funktionieren wenn man sie nur lässt.
Man kann im Park natürlich auch noch viele andere Säugetiere entdecken, wie z.b. Hirsche, Rehe, Wildschweine, Wölfe und Schneehasen. Der Park beherbergt immerhin 51 Säugetier- und 101 Vogelarten. Natürlich kommen diese Arten hier vor, allerdings braucht man um diese Tiere zu sehen Glück oder einfach mehr Zeit und Vorbereitung. Um allerdings einige spannende Vogelarten zu sehen muss man einfach früh morgens möglichst viel beobachten. Der Rest ergibt sich von alleine. Der Park ist ornithologisch vor allem für seine Hochgebirgsarten interessant. Allerdings muss man dementsprechend auch gut zu Fuss sein.